Tipps für die richtige Nutzung eures Umluftofens

By / Dezember 15, 2016 / Haus

Mit einem Umluftofen kann man wirklich so manches fantastisches Ergebnis erzielen, dass mit einem traditionellen Ofen mit Ober- und Unterhitze einfach nicht möglich wäre. Ein konventioneller Ofen mit Ober- und Unterhitze erzeugen eine Hitze, die Lebensmittel schnell austrocknen lassen können, während Umluftofen mehr Feuchtigkeit enthalten. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, funktionieren beide Öfen auf eine leicht unterschiedliche Weise und haben daher jeweils bestimmte Eigenheiten, auf die es zu achten gilt. Hier also nochmal ein kurzer Überblick über die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Ofenarten und ein paar Tipps, wie ihr euren Umluftofen richtig benutzt.

Wie Ober- und Unterhitze und Umluft eigentlich funktionieren

 

 

Natürlich unterscheidet sich jeder Ofen vom anderen. Trotzdem die verfügen die meisten traditionellen Elektroöfen über ein Heizelement oben und/oder unten. Diese Öfen mit Ober- und Unterhitze arbeiten mit der Hitze, die von den Heizelementen ausgeht und von den Seiten reflektiert wird. In Öfen dieser Art gibt es häufig wärmere und kältere Stellen, was dafür sorgen kann, dass Lebensmittel ungleichmäßig gegart werden.

 

 

Umluftöfen haben einen eingebauten Ventilator, der dafür sorgt, dass die von den Heizelementen erwärmte Luft im ganzen Ofen zirkuliert. Das ermöglicht dem Koch ein besseres Ergebnis, da die Lebensmittel gleichmäßiger gegart und gebräunt werden.

So, hier die Tipps:

Kochzeit

Umluftöfen garen Lebensmittel schneller als konventionelle Öfen mit Ober- und Unterhitze. Aus diesem Grund muss auch die Kochzeit individuell kalkuliert werden. Faktoren, die hier berücksichtigt werden sollten sind die spezifischen Eigenschaften und die Größe des Ofens, gewünschter Gargrad, die zuzubereitende Menge an Lebensmitteln und die Temperatur. Eine Fausregel sagt, dass man bei einem Umluftofen, im Vergleich zu einem Ofen ohne Lüftung, die Temperatur um etwa 20° Celsius oder die Garzeit um etwa 15-30% verringern. In kleineren Öfen sollten die Lebensmittel häufig kontrolliert werden, da sie normalerweise schneller garen.

 


Luftzirkulation

Es ist wichtig, dafür szu sorgen, dass während der Garzeit genug Luft durch den Ofen zirkuliert. Stellt daher sicher, dass keine Kuchen- oder Auflaufformen oder Backbleche den Ventilator blockieren. Verwendet zudem Formen und Bleche mit einem tiefen Rand, sodass die Luft besser zirkulieren kann. Bedeckt Backbleche nicht mit Folie, da die Luftströmung ansonsten nur bedingt wirkungsvoll ist.

Wenn ihr erstmal den Dreh mit den Zeiten und Temperaturen raus habt, werdet ihr euch garantiert über knusprigere Braten, intensivere Aromen und eine geringere Stromrechnung freuen.

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